18. Zukunftstag für Mädchen und Jungen – Einblicke in die Berufswelt für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7

Am 26. März 2020 öffnen Unternehmen, Hochschulen, Krankenhäuser, Poli-zei, Behörden und andere Einrichtungen erneut ihre Türen für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7. Beim 18. Zukunftstag können die Mädchen und Jungen verschiedenste Berufe kennenlernen, sich ausprobieren und wich-tige Erfahrungen für ihre Berufswahl sammeln.

Rund 7.450 Brandenburger Jugendliche haben den Zukunftstag im vorigen Jahr genutzt und bei rund 750 Unternehmen und anderen Veranstaltern ein eintägiges Zukunftstag-Praktikum absolviert. Bildungsministerin Britta Ernst und Wirt-schafts- und Arbeitsminister Jörg Steinbach rufen alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse auf, sich rege am Zukunftstag zu beteiligen.

Ministerin Ernst: „Der Zukunftstag ist eine großartige Gelegenheit für Schülerin-nen und Schülern, die Berufswelt kennenzulernen und sich – unabhängig von Klischees und veralteten Rollenbildern – selbst ein Bild von Berufen zu machen. Dabei lässt sich herauszufinden, was einen besonders oder eben auch gar nicht interessiert. Kleinere Handwerksbetriebe, große Unternehmen, aber auch Uni-versitäten oder Hochschulen informieren aus erster Hand über ihre Anforderun-gen und Einsatzmöglichkeiten. Ich freue mich über jedes Unternehmen und jede Einrichtung, die Zukunftstag-Plätze anbieten. Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 rate ich, diese tolle Gelegenheit für die eigene Berufsorientierung zu nutzen.“

Minister Steinbach: „Im Land Brandenburg kann man fast 300 Berufe erlernen. Ein Großteil der Berufsbilder ist den jungen Leuten aber kaum bekannt. Der Zu-kunftstag bietet Gelegenheit, das breit gefächerte Spektrum kennenzulernen. Das hilft den Jungen und Mädchen sich zu orientieren und zu schauen, welcher beruf-liche Weg für sie geeignet sein könnte. Das nützt aber auch den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen. Denn für unsere Betriebe wird es immer schwie-riger, Fachkräfte zu finden, das gilt für Industrie und Handwerk ebenso wie für das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung. Umso wichtiger ist, dass Arbeitgeber, die Auszubildende und Fachkräfte suchen, und Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Berufsausbildung oder ein Studium in der Region interessieren, einander frühzeitig kennenlernen.“

Ab sofort können Betriebe und Institutionen auf der Internetplattform www.zukunftstagbrandenburg.de Plätze für das Schnupperpraktikum am 26. März 2020 anbieten und so um Nachwuchs werben.

Die Anmeldung für den Zukunftstag erfolgt auf der Aktionslandkarte des
Zukunftstages im Internet. Dort erscheinen
tagesaktuell die Angebote und freien Plätze in den verschiedenen Regionen. Diese sind sehr vielfältig! In den zurück-liegenden Jahren haben sich Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Handel, Gesundheitswirtschaft, Kunststoffe-Chemie, Metall-Elektro, Ernährungswirtschaft, Energie, Optik, Medien und IKT, Verkehr, Mobilität und Logistik sowie Tourismus beteiligt, aber auch die Universitäten und Hoch-schulen, so die Filmuniversität Babelsberg, die Fachhochschule Potsdam, die Universität Potsdam, die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Brandenburgisch-Technische Universität Cottbus-Senftenberg haben Plätze angeboten.

 

Traditionell beteiligen sich am Zukunftstag auch die Fraktionen des Brandenbur-ger Landtags sowie Ministerien, darunter das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie.

Der Zukunftstag wird mit 57.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Bildungsministerium betreut. Der Brandenburger Zu-kunftstag findet jährlich parallel zum bundesweiten „Girls’ und Boys’ Day“ statt.

PM

 

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