Ausbildungsbegleitende Hilfen der Arbeitsagentur – Unterstützung statt Ausbildungsabbruch

In den vergangenen Wochen starteten viele junge Menschen in der Region in ihre Ausbildungen. Doch in einigen Fällen endet die Lehre ehe sie richtig begonnen hat. „Gerade in der Anfangsphase lassen sich junge Auszubildende teilweise schnell von ersten Hürden verunsichern und entmutigen“, erklärt Dr. Ramona Schröder. „Voreilig kommt es dann zu unnötigen Ausbildungsabbrüchen“, konstatiert die Leiterin der Potsdamer Arbeitsagentur.

Dabei könne die Arbeitsagentur von Beginn an mit den sogenannten ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) unterstützen. Erfahrene Ausbilder und Sozialpädagogen helfen bei Startschwierigkeiten, aber auch bei Prüfungsproblemen im späteren Verlauf. Das Programm abH bietet in enger Abstimmung mit der Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb Nachhilfen bei theoretischen und praktischen Defiziten. Außerdem können die Jugendlichen Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen erhalten. Vorgesehen sind drei bis acht Wochenstunden außerhalb der regulären Arbeits- und Berufsschulzeiten. Die Terminplanung erfolgt in Abstimmung mit dem Jugendlichen. Das Angebot ist für den Auszubildenden und den Ausbildungsbetrieb kostenlos.

Junge Menschen, die die ausbildungsbegleitenden Hilfen nutzen möchten,
sollten schnell Kontakt zur Berufsberatung der Arbeitsagentur aufnehmen – Potsdam [dot] Berufsberatung [at] arbeitsagentur [dot] de. Für Ausbildungsbetriebe steht zudem der gemeinsame Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und Jobcenter als Ansprechpartner zur Verfügung.

PM Arbeitsagentur Potsdam

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