bfw-Unternehmen für Bildung

Ausbildung von Fachkräften für die Luftfahrt

An einem Sternmotor mit 6 Zylindern werden typische Arbeiten in der Fachrichtung Triebwerks- und Instandhaltungstechnik geübt.

An einem Sternmotor mit 6 Zylindern werden typische Arbeiten in der Fachrichtung Triebwerks- und Instandhaltungstechnik geübt.

Die Luftfahrtindustrie gehört weltweit zu den Wachstumsbranchen. Deshalb werden besonders hier qualifizierte Fachkräfte benötigt. Eines der Bildungseinrichtungen, die sich dieser Aufgabe widmen ist das „bfw-Unternehmen für Bildung“ an seinem Standort in Berlin. So hat das „bfw – Unternehmen für Bildung“ bundesweit zahlreiche spezialisierte Bildungseinrichtungen, Schulungsstätten und zertifizierte Programme zur Qualifizierung von Fachkräften in der Luftfahrtindustrie geschaffen. Am Standort Berlin werden u.a. Fluggerätemechaniker in den Fachrichtungen Triebwerkstechnik, Instandhaltungstechnik und Fertigungstechnik ausgebildet. Dazu steht u.a. ein Ausbildungsflugzeug HFB 23 bereit, für das es die gesamte technische Dokumentation gibt, erklärt uns der Fachbereichsleiter Luftfahrt, Uwe Günther. Am Flugzeug kann alles originalgetreu nachempfunden werden. Der Fluggerätemechaniker muss am realen Objekt eine Befundung durchführen, und dann alle Schritte vom Bestellen der Teile, der Reparatur bis zur erforderlichen Dokumentation vornehmen.

Diese Ausbildung dauert 28 Monate. In die Ausbildung ist ein 6-monatiges Praktikum integriert, das bundesweit durchgeführt wird. Das kann bei einem Flugzeugbauer, einer Airline oder einem Zulieferbetrieb sein.

Seit 2012 haben alle Teilnehmer, die zur IHK-Prüfung zugelassen wurden, diese bestanden. Die Vermittlungsquote liegt über 90 %. So finden die neu ausgebildeten Fachkräfte ihre berufliche Zukunft in der Region bei MTU, Rolls Roys, oder airberlin und Lufthansa-Technik. Aber auch in Richtung Airbus Hamburg und in andere Regionen wird vermittelt. Eine entsprechende Bereitschaft muss von den Auszubildenden natürlich vorliegen. Gegenwärtig stehen 36 junge Leute in der Ausbildung zum Fluggerätemechaniker.

J.K:

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