Bundesweiter „Tag der Ausbildung“ am 17. April

Arbeitsagentur Potsdam berät zu Teilzeitausbildung und wirbt für schwächere Jugendliche

ArbeitsagenturAm Mittwoch, 17. April ist bundesweit „Tag der Ausbildung“. Die Potsdamer Arbeitsvermittler wollen den Tag dazu nutzen, um besonders für das Modell Teilzeitausbildung zu werben und aufzuzeigen, wie auch schwächere Jugendliche „Fachkräfte für morgen“ werden können. Ein Blick auf die Bewerberlücke am Ausbildungsmarkt im Agenturbezirk Potsdam verdeutlicht, warum: 1.650 Ausbildungsplätze waren im März noch unbesetzt. Dem gegenüber stehen lediglich 1.200 noch unversorgte Bewerber. Rein rechnerisch kommen damit auf jeden Bewerber 1,38 Lehrstellen. Am Tag der Ausbildung schwärmen bundesweit Vermittler der Arbeitsagenturen in die regionalen Betriebe aus, um sie zu beraten, wie sie Auszubildende gewinnen und an sich binden können.

Edelgard Woythe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam: „Moderne Personalpolitik funktioniert heute anders als gestern. Es gibt viele ‚Rezepte‘ gerade für kleine und mittlere Betriebe, um erfolgreich auszubilden und sich die Fachkräfte für morgen ‚selber zu backen‘. Teilzeitausbildung gehört dazu. Und wir rufen Arbeitgeber dazu auf, auch vermeintlich schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. Der zweite Blick lohnt sich – vor allem, weil wir etwa mit ausbildungsbegleitenden Hilfen ein Instrument haben, um zum Beispiel schlechte Noten oder Lernbeeinträchtigungen auszugleichen.“

Bei einer Teilzeitausbildung einigen sich Arbeitgeber und -nehmer auf eine verkürzte wöchentliche Arbeitszeit von 20 bis maximal 30 Wochenstunden. Es handelt sich dabei um eine Variante etwa für Berufsrückkehrende nach einer Eltern-  oder Pflegezeit. Unternehmen bieten sich verschiedene Vorteile: So vergrößert sich das Bewerberpotenzial um junge Leute mit Kindern oder pflegebedürftigen Familienangehörigen. Außerdem verringert sich die Zahl der Ausbildungsabbrüche, weil Ausbildungen in Teilzeit fortgesetzt werden können, wenn eine Vollzeitausbildung nicht mehr in Frage kommt. Bereits getätigte Investitionen bleiben somit erhalten.

Auch die Ausbildung von älteren Jugendlichen und von jungen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind Themen am Tag der Ausbildung.

Arbeitgeber, die noch keinen Beratungs-Termin für den 17. April mit ihrem persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service vereinbart haben, können das bis Dienstag nachholen.

Wer seinen persönlichen Ansprechpartner nicht kennt, kann seinen Termin über die Service-Rufnummer für Arbeitgeber vereinbaren: Tel. 01801 – 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min).

Agentur für Arbeit Potsdam

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Arbeit & Soziales abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*