Freie Medien sind kostbares Gut unserer Demokratie

Landtagspräsidentin Britta Stark und Ministerpräsident Dietmar Woidke haben nach dem Terroranschlag von Paris und den Angriffen der Pegida-Bewegung auf die Presse die Bedeutung freier Medien für eine lebendige Demokratie hervorgehoben.

Beim traditionellen Neujahrsempfang für Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen am Abend in Potsdam betonte Landtagspräsidentin Britta Stark: „Welches kostbare Gut eine freie, unabhängige und vielfältige Medienlandschaft ist, wird uns nach dem grauenhaften Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo noch stärker bewusst. Unsere Demokratie braucht kritische Journalistinnen und Journalisten, die streitbar, objektiv und mutig die freie Meinungsbildung fördern, unbequeme Fragen stellen und politische Diskussionen anstoßen. Sie stärken unsere Demokratie. Es ist unerträglich, wenn Pegida den Ausdruck “Lügenpresse“  –  Unwort des Jahres 2014 und Kampfbegriff der Nationalsozialisten gegen eine freie Presse – als Parole zur Diffamierung der Medien benutzt. Die Antwort ist klar:  Demokratie und freie Medien gehören zusammen. Für beides müssen wir kämpfen.“

Ministerpräsident Dietmar Woidke erklärte anlässlich des Empfangs: „Gerade wir in Deutschland sollten uns immer der Bedeutung freier Medien für unsere demokratische Gesellschaft bewusst sein. Sie sind so wichtig, gerade weil sie zuweilen unbequem sind. Nur eine Gesellschaft, die den öffentlichen Diskurs und mitunter auch die Zuspitzung in der Berichterstattung über Fehlentwicklungen und Probleme aushält und ihn – mehr noch – produktiv aufnimmt, kann daraus Kraft schöpfen für Weiterentwicklung und Innovation. Vor allem aber sichert eine freie Presse, dass die Menschen Bescheid wissen über ihr Gemeinwesen und sich aktiv darin einbringen können. Dieses Wissen ist ein wirkliches Lebenselixier der Demokratie.“

Staatskanzlei Brandenburg

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