Im Wettbewerb um den 15. Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) hat sich der Landkreis Dahme-Spreewald als „Kommune des Jahres 2011“ in Brandenburg durchgesetzt.
Der renommierte Preis liefert ein Spiegelbild ostdeutscher Erfolge. Für Unternehmen,
Vereine und Kommunen ist er Ansporn und Anerkennung zugleich. Er steht für die
Leistungsdichte in Ostdeutschland und das Engagement vieler Menschen. Der
Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Claus
Friedrich Holtmann, ehrte in Potsdam je einen Preisträger aus Brandenburg, in
den Kategorien „Unternehmen des Jahres“, „Kommune des Jahres“ und „Verein des
Jahres“. Holtmann würdigte die Preisträger: „Der Unternehmer-Preis belegt erneut den Ideenreichtum, die Kreativität und das Durchsetzungsvermögen vieler engagierter Menschen. Wir können stolz auf diese Botschafter ostdeutscher Erfolge sein.“
Stellvertretend für den Landkreis Dahme-Spreeewald nahm Landrat Stephan Loge die Auszeichnung entgegen. „Dieser Preis ist das Ergebnis einer leistungsstarken Zusammenarbeit aller Städte und Gemeinden in unserem Landkreis und ein Erfolg unserer kompetenten Wirtschaftsförderer“, lobte Loge.
Der Landkreis gebe Impulse und zeige Wachstum in vielen Branchen, heißt es in
der Begründung zur Preisverleihung. Er überzeugt als Luftfahrtstandort, in dem
sich innovative Unternehmen der Luftfahrttechnik angesiedelt haben. Neben dem
Flughafen sorgen unter anderem der Technologiepark Wildau für wirtschaftliche
Dynamik. Darüber hinaus haben sich verschiedene Branchen niedergelassen, u. a.
Ernährung, Tourismus, Logistik, aber auch Biotechnologie.
Im Landkreis sinken die Arbeitslosenzahlen, die Arbeitsplatzdichte steigt
kontinuierlich. 52.000 Arbeitsplätze wurden neu geschaffen, 20.000 weitere
sollen bis 2015 entstehen. Die Technische Hochschule Wildau garantiert
Nachschub an qualifizierten Mitarbeitern. Darüber hinaus werben die
ortsansässigen Unternehmen bereits an Schulen um Arbeitskräfte. Der Landkreis
verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und ein dichtes Netz an Schulen
und Kindergartenplätzen.
RED




